Eingehende Handy-Gespräche nun gratis
Bisher zahlte der Angerufene immer mit
Russische Handybesitzer müssen ab diesem Sommer nicht mehr automatisch für ankommende inländische Anrufe zahlen.
Präsident Wladimir Putin hat eine entsprechende Änderung des Kommunikationsgesetzes unterzeichnet, die zum 1. Juli in Kraft trete, teilte der Kreml mit.
Bisher müssen Handybesitzer im viertgrößten Mobilfunkmarkt der Welt je nach Vertrag für ankommende Anrufe aus dem Festnetz oder aus einem fremden Mobilfunknetz zahlen.
Das führt dazu, dass viele Handybesitzer solche Anrufe gar nicht erst annehmen oder unerreichbar sind, wenn ihr Guthaben erschöpft ist. Ab 1. Juli zahlt ein Handybesitzer nur noch für ankommende Anrufe aus dem Ausland oder in bestimmten Fällen aus anderen Regionen Russlands.
In Russland ist die Zahl der Handybesitzer im vergangenen Jahr um 70 Prozent gestiegen. Im Dezember gab es laut einer statistischen Erhebung 125,8 Millionen aktive SIM-Karten in Russland. Laut ROMIR Monitoring waren im Jänner 60 Prozent der rund 144 Millionen Russen per Handy erreichbar.
(futurezone | APA | AFP)
