20-GHz-CPU in Arbeit
Im Jahr 2007 will Intel mit seinen Prozessoren Taktfrequenzen von 20 GHz erreicht haben.
Die Grundlage dafür bilden neue Transistoren, die anderthalb Mal kleiner sind als bisher. In Irland gab der Hersteller nun weitere Details zu diesen Technologien bekannt.
P1266 bringt Strukturbreite von 0,045 Mikron
In der Dubliner Fab 24 berichtete Intel-Manager Philip Moynagh
Neues zum 20-GHz-Transistor. Der dafür gerade erforschte
Fertigungsprozess heißt P1266 und soll mit einer Strukturbreite von
0,045 Mikron arbeiten.
Intel sagt 0,09-Mikron-Chips anNanometer als nächste Maßeinheit
Bei so kleinen Zahlen wählt Intel jetzt zunehmend die nächstkleinere Einheit Nanometer [nm].
Beim derzeit aktuellen Prozess Px60 sind folglich 130 Nanometer Strukturbreite und eine Gate-Länge von 65 Nanometern zu verzeichnen.
Intel blickt aber noch weiter in die Zukunft. Da man die 20-nm-Transistoren schon selbst im Labor herstellen konnte, stehen für die Forscher jetzt 16 Nanometer an, die 2009 in Produkten zu finden sein sollen.
Drei Atomlagen dicke Isolationsschicht
Dass dafür absolute Grundlagenforschung notwendig ist, zeigt ein
anderes Detail der 20-nm-Transistoren. Die Isolationsschicht am
Boden des Schalters, das Gate-Oxid, ist nur noch 0,8 Nanometer dick
- das entspricht ganzen drei Atomlagen.
Topmodelle von AMD und Intel im TestQuantenmechanische Effekte
Bei derart kleinen Strukturen schlagen sich Forscher und Entwickler schon mit quantenmechanischen Effekten herum, die bei den 16-nm-Transistoren erst recht zum Tragen kommen.
