Handheld fürs Handgelenk
Der Uhrenhersteller Fossil bringt Anfang 2002 eine Uhr mit PDA-Funktion auf den Markt. Besitzer von Palm-Handhelds und Pocket-PCs können damit ihre Termine am Handgelenk "tragen".
Wem mobile Geräte wie Palms und Pocket-PCs immer noch zu groß sind, findet in der Handheld-Uhr von Fossil eine weitere Minimierung. Der Wrist-PDA empfängt Daten wie etwa Adressen, Termine und Aufgaben von den "großen" Handhelds über die Infrarotschnittstelle.
1.100 Kontakte und Adressen
In die 190-Kilobyte-Speicher sollen laut Fossil etwa 1.100
Kontakte passen. Digitale Visitenkarten von Palms kann die Uhr
ebenfalls empfangen und senden. Der Nachteil: Einträge lassen sich
nicht editieren, sondern nur auf dem 102x64-Pixel-LCD anzeigen.
Der Handgelenk-HandheldWasserdicht bis 30 Meter
Der Wrist-PDA bringt eine 8-Bit-Epson-CPU mit und soll mit zwei Knopfzellen ein bis drei Monate durchhalten. Einerseits ist die PDA-Uhr im Vergleich zu den großen Brüdern und Schwestern funktionell eingeschränkt, andererseits bringt sie ein neues Feature mit: Termine lassen sich auch noch bei 30 Meter Wassertiefe anzeigen.
Kompatibilität verspricht Fossil zur Palm-III-, -V-, -VII-, -m100- und -m500-Serie, zu den Visor-Modellen von Handspring einschließlich Edge sowie dem Clie von Sony. Außerdem zählt Fossil Pocket-PCs von Compaq, Casio und HP in der Kompatibilitätsliste auf.
Für eine Hand voll Dollar
Der Wrist-PDA ist ab Anfang 2002 in den USA für 145 USD [2.250 ATS] zu haben. Ob und wann die europäische Markteinführung stattfindet, ist nicht bekannt.
