Gehaltsverhandlungen der TA weiter zäh
Die Gehaltsverhandlungen in der Telekom Austria [TA] für die rund 18.000 Mitarbeiter der TA-Gruppe gestalten sich weiterhin extrem schwierig.
Nachdem die Verhandlungen vergangene Woche ohne Ergebnis abgebrochen worden waren, sind Unternehmensführung und Personalvertretung am Dienstagnachmittag erneut zusammengekommen. Am frühen Abend gab es allerdings noch keine wesentlichen Fortschritte.
Erhöhung über der Inflationsrate
Den strittigen Punkt des Ausmaßes der Gehaltserhöhung im
kommdenden Jahr bezeichnete der oberste TA-Betriebsrat Erich
Huhndorf am frühen Abend weiterhin als "kritisch". Zuletzt verlangte
die Personalvertretung eine Erhöhung über der Inflationsrate, wobei
sie von einer Teuerungsrate von 2,81 Prozent ausgeht. Der Vorstand
wollte seine Gehaltsvorstellungen bisher nicht kommentieren.
Telekom AustriaUmfstufung von 3.000 Vertragsangestellten
Heftig umstritten ist auch die Umstufung von rund 3.000 Vertragsangestellten in einen neuen Kollektivvertrag und der damit verbundenen Wegfall von Biennalsprüngen für diese Mitarbeiter. Darüber hinaus wird auch die Einrichtung einer Pensionskassa diskutiert.
"Die Verhandlungen sind hart. Die Gespräche werden heute noch bis spät in die Nacht dauern und sollen morgen fortgesetzt werden", so Huhndorf weiter.
So die Streitparteien zu einer Einigung kommen, ist das allerdings noch nicht endgültig. Denn das Ergebnis der Gehaltsverhandlungen bedarf in der Telekom Austria noch der Zustimmung des Aufsichtsrats, wie die TA-Pressestelle betonte. Die nächste Sitzung des Kontrollgremiums ist für 26. November angesetzt.
