BlackBerry wird zum Multimedia-Gadget
Bisher ein reines Business-Werkzeug, soll der BlackBerry in Zukunft auch mit verspielten Funktionen wie einer Kamera und einem Musik-Player ausgestattet werden.
Um sich gegen die wachsende Konkurrenz wie Palm und Motorola zu rüsten, will der kanadische Hersteller Research in Motion [RIM] den Funktionsumfang seiner BlackBerry-Handys ausweiten.
Die Business-Geräte sollen neben den klassischen Features wie E-Mail-Service, Browser und Organizer nun um Multimedia-Funktionen wie eine Kamera und einen Musik-Player erweitert werden, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg.
"Es gibt eine Menge Möglichkeiten für den BlackBerry", sagte Unternehmensgründer Mike Lazaridis. "Multimedia-Technologien gehören notwendigerweise dazu."
Millionenschwerer Patentstreit
RIM steht derzeit an vielen Fronten unter Druck.
Zwar lehnte ein US-Bundesgericht erst vor wenigen Tagen eine Forderung des Patenstreit-Gegners NTP ab, der eine sofortige Einstellung des BlackBerry-E-Mail-Dienstes erwirken wollte.
Doch der millionenschwere Patentstreit um die BlackBerry-Handys bleibt damit weiter unentschieden. Das Gericht forderte die beiden Firmen auf, den Streit außergerichtlich beizulegen.
RIM hat für den Notfall bereits eine Ersatz-Software vorbereitet, um das Netz am Laufen zu halten.
Und auch die Konkurrenz schläft nicht. Seit der Markteinführung von Microsofts mobilem Betriebssystem Windows Mobile 5.0 ist der automatische E-Mail-Versand auf mobile Geräte nicht mehr dem BlackBerry vorbehalten.
(futurezone | dpa)
