02.11.2001

WEIHNACHTEN

E-Cards als Anthrax-Gewinner

Die Anthrax-Angst in den USA scheint ein neues Opfer zu fordern: Immer mehr Privatpersonen und Unternehmen überlegen offensichtlich, die alljährlichen Weihnachtsgrüße online zu übermitteln.

Wie das "Wall Street Journal" berichtete, befürchten einige Grußkartenhersteller deshalb ernstzunehmende Umsatzeinbußen.

Umsatz in Gefahr

Hallmark, der weltgrößte Hersteller von Grußkarten, verzeichnete dem Bericht nach bereits zum vergangenen Weihnachtsfest zehn Millionen E-Cards.

Auch Mitbewerber American Greetings, der bereits nach dem 11. September 2001 einen sprunghaften Anstieg bei der Nutzung seiner E-Cards feststellte, rechnet mit einer starken Zunahme der Nachfrage.

Das Angebot ist allerdings kostenlos. Die Kartenhersteller suchen jetzt nach Wegen, um die traditionellen Greetings Card - und damit ihr Geschäft - zu erhalten. So empfehlen sie, auf jeden Umschlag einen Absender zu schreiben oder transparente "Vellum"-Umschläge zu verwenden.