"Nimda"-Version legte NYT-Site lahm
Der Zusammenbruch der Server der "New York Times" [NYT] ist nach Angaben von "Times"-Vertretern auf eine Version des "Nimda"-Wurms zurückzuführen.
Durch "Nimda.E" seien "Times"-Rechner "mit Daten überschüttet worden, so dass die Internet-Verbindung abbrach", teilte Chief Information Officer [CIO] Michael Williams in einer E-Mail an die Zeitungsmitarbeiter mit.
Aufräumen
Williams schrieb weiter, die infizierten Rechner würden vom Virus befreit. Eine Sprecherin sagte, der Zugang zu den NYT-Sites sei seit Mittwoch [Ortszeit] wieder möglich.
Zunächst war der Server-Zusammenbruch auf eine DoS-Attacke [Denial of Service] zurückgeführt worden.
Die neue Nimda-Version "E" ist erst vor ein einigen Tagen aufgetaucht und verbreite sich wie der ursprüngliche Nimda-Wurm selbstständig via E-Mail, Websites oder Server.

