Handymarkt um 40 Prozent eingebrochen
Der Markt für Mobiltelefone ist nach Einschätzung des US-Herstellers Motorola in diesem Jahr in Deutschland um 40 Prozent eingebrochen.
In einer in der "Financial Times Deutschland" vorgestellten Prognose des Telekom-Ausrüsters rechnet das Unternehmen auf dem wichtigsten europäischen Markt nur noch mit einem Absatz von 18 Millionen Handys nach 30 Millionen im Vorjahr.
GPRS und UMTS treiben an
Im Gespräch mit der Zeitung äußerte sich Motorola-Deutschlandchef
Norbert Quinkert verhalten optimistisch: "Im nächsten Jahr erholt
sich der Markt wieder leicht", sagte er. Quinkert begründet seine
Zuversicht mit neuen Produkten in der Mobilfunktechnologie GPRS, die
raschere Datenübertragung ermöglicht.
MotorolaWeiter Hoffen auf UMTS
Auch die dritte Mobilfunkgeneration UMTS solle den Umsatz ankurbeln. "Wir werden im zweiten Quartal 2002 unser erstes UMTS-Handy auf den Markt bringen", sagte Quinkert.
Quinkert glaubt an einen baldigen UMTS-Start, nicht zuletzt auf Grund der teuer erworbenen Lizenzen. "Da entstehen enorme Zinskosten. Jeder Tag, an dem UMTS keine Einnahmen produziert, ist ein schlechter Tag für die Netzbetreiber", sagte er.
