CyberTron auf Berg- und Talfahrt
Nach monatelanger linearer Talfahrt befindet sich die Aktie des Wiener Telekom-Betreibers CyberTron in den letzten Tagen auf einem Zickzackkurs mit heftigen Zuwächsen und Verlusten.
Seit Veröffentlichung der Unternehmenszahlen für das dritte Quartal am vergangenen Mittwoch hat sich der Kurs zwischenzeitlich fast verdreifacht.
Bis Montagmittag kletterte die Aktie auf 3,95 Euro. Am Dienstag der Vorwoche war der Kurs noch bei 1,54 Euro gelegen. Derzeit befindet sich das Papier allerdings wieder auf einer Talfahrt und notiert bei 2,60 Euro [15.30 Uhr].
Das Unternehmen hat im September - wie berichtet - früher als geplant ein positives Betriebsergebnis vor Abschreibungen erreicht und strebt das auch im laufenden vierten Quartal an. Für 2002 wird ein positives Ergebnis nach Abschreibungen angepeilt.
CybertronHöhepunkte
Trotz des zwischenzeitlichen Höhenflugs krebst die CyberTron-Aktie auch mit 3,95 Euro noch immer um 64 Prozent unter ihrem Ausgabekurs von elf Euro und um 96 Prozent unter dem bisherigen Allzeithoch, das auf dem Höhepunkt der New-Economy-Euphorie im März 2000 bei 104,66 Euro lag.
Mit den kräftigen Gewinnen der letzten Tage beginnt sich der Aktienkurs der CyberTron-Aktie nach Ansicht des Vorstandssprechers Christian Forstner wieder zu "normalisieren".
Mit 1,54 Euro sei das Unternehmen nicht fair bewertet gewesen. Mit vier Euro hätte sich der Kurs wieder der normalen internationalen Bewertung alternativer Telekom-Unternehmen genähert, meinte Forstner.
