Terror belebt Festnetzgeschäft
Die Angst vor Terroranschlägen hat das Geschäft der Deutschen Telekom belebt.
Im Festnetzgeschäft habe sich die Terrorfurcht seit dem 11. September deutlich bemerkbar gemacht, sagte Telekom-Chef Ron Sommer dem "Handelsblatt".
Telefonminuten zweistellig gestiegen
So sei die Zahl der vermittelten Telefonminuten zweistellig
gestiegen. Die Terrorfurcht führe dazu, dass die Kunden weniger
reisten, mehr telefonierten und ihre Post lieber elektronisch
verschickten.
Deutsche Telekom weitet US-Geschäft ausNachfrage nach Breitband-Internet
Auch die Nachfrage nach breitbandigen Internet-Anschlüssen für eine schnelle Informationsübertragung wie Videokonferenzen wachse.
Das Minutengeschäft macht allerdings nur sieben Prozent des Gesamtumsatzes der Telekom aus, die am Mittwoch ihre Quartalszahlen vorlegen will.
Sommer betonte, die Zahlen lägen im Rahmen seiner selbst gesteckten Ziele.
Quartalsergebnisse unbeeinflusst
Die Terroranschläge und ihre Folgen hätten die Quartalsergebnisse
insgesamt nicht beeinflusst. Auch unter der schlechten Konjunktur
leide das Unternehmen nicht. "Unser Geschäft ist weitgehend
unabhängig von konjunkturellen Einflüssen", sagte Sommer.
Deutsche Telekom
