25.10.2001

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Bildquelle: tel.me

Tel.me mit vielversprechender Bilanz

Der Wiener Anbieter von Handys und Unterhaltungselektronik-Devices Tel.me hat sein erstes Rumpfgeschäftsjahr [Februar bis Juni 2001] mit einem Umsatz von 25 Millionen ATS beendet. Der Verlust betrug sechs Millionen ATS.

Der Umsatz wurde dabei noch zu 99 Prozent in Österreich generiert: "Im nächsten Geschäftsjahr sollen bereits 20 Prozent im Ausland erzielt werden", sagte Tel.me-Geschäftsführer Manfred Jahn

Der Turnaround auf Monatsbasis sollte im zweiten Quartal 2002 erreicht werden, die erste positive Jahresbilanz erwartet Jahn für das Geschäftsjahr 2002/2003.

Absatz

Von Februar bis Dezember will das Unternehmen 20.000 MP3-Player verkaufen. "Im nächsten Jahr soll es in Richtung 50.000 Stück europaweit gehen", so Jahn.

Der Einstieg in den Unterhaltungselektronik-Markt sei noch härter gewesen als der Einstieg in den Handy-Markt:

"Dort sitzen Unternehmen mit 30, 40 Jahren Erfahrung", so Jahn. Im MP3-Player-Bereich habe man gerade eine strategische Allianz mit einem koreanischen Elektronikunternehmen abgeschlossen.

Tel.me soll dabei als Entwickler dienen und der asiatische Raum gemeinsam bearbeitet werden. Es werde eine gemeinsame Produktionslinie geben mit dem Ziel, das Volumen zu erhöhen und Kosten zu reduzieren. "Auch eine strategische Beteiligung an Tel.me in der Höhe von drei bis fünf Prozent könnte ich mir vorstellen."