Microsoft will keinen "Big Brother Award"
Microsoft hat sehr prompt auf die Nominierung für die "Big Brother Awards" in Österreich reagiert. MS war wegen seines Passport-Konzepts nominiert worden.
"Ich möchte dazu vehement widersprechen und bezweifle stark, dass Sie Ihre Behauptungen auch nur ansatzweise beweisen können", schreibt Thomas Lutz von Micorsoft dazu in einer E-Mail.
Daher fordert er die "Big Brother Awards"-Jury auf, die "Nominierung zurückzuziehen oder Ihre Behauptungen schlüssig zu beweisen".
Nominierung zu den Big Brother Awards Austria 2001Antwort
In einer E-Mail hat unterdessen Hans Zeger von der ARGE Daten auf den Einwand von Lutz reagiert:
"Wie aus der Presseaussendung und auch aus vielen früheren Stellungnahmen hervorgeht, geht es nicht darum, rechtswidriges Verhalten anzuprangern, dazu ist der Big Brother Awards weder zuständig noch geeignet, sondern das Eindringen von Unternehmen, Behörden und sonstigen Organisationen in die Privatsphäre kritisch zu hinterfragen und exemplarische Beispiele aufzuzeigen."
"In diesem Sinne betrachteten die Juroren die Zwangsregistrierung, die ja nicht auf herrenlosen Computern stattfindet, unabhängig von den administrativen und technischen Details, als ein derartiges Eindringen, ebenso die bestehende Passport-Lösung."
Hans Zeger antwortet
