Euro-Umstellung kostet Millionen Euro
Der US-Computerhersteller IBM investiert rund 100 Million Euro [rund 1,4 Mrd. ATS] in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika [EMEA-Länder] in die Euro-Umstellung, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Für die Umstellung in Österreich wurde rund eine Million Euro aufgewendet.
Internes Euro-Projekt mit 500 Mitarbeitern
Ein erstes internes Euro-Projekt sei bereits im Jahr 1998
gestartet worden, seitdem seien 500 Mitarbeiter permanent und
europaweit involviert. In Österreich erfolge der Umwandlungsprozess
in drei Phasen hinsichtlich Finanzbereich, Kunden und Mitarbeiter.
IBM meistert die Nachfrage-Krise"Ansturm" von Kunden
Auf den Euro umgestellt werden müssen laut IBM insgesamt 774 Applikationen, das sind zehn Prozent der weltweiten und 30 Prozent der europäischen Applikationen.
Betroffen sind fast 100.000 eingesetzte Betriebssysteme, 7.000 Großdrucker und 120 Druck-Server.
Für das vierte Quartal des Jahres 2001 erwarte sich IBM einen "Ansturm" von Kunden, die ihr Kundenkonto auf den Euro umstellen möchten.
15 Prozent wollen später einsteigen
Laut letzten IBM-Kundenumfragen wollen etwa 15 Prozent der
Betriebe erst im vierten Quartal 2001 auch ihre Bankkonten auf den
Euro umstellen und von Kunden und Lieferanten Zahlungen in Euro
begleichen bzw. akzeptieren.
Energiesparchip von IBM
