Gewinnsteigerung bei Hewlett-Packard

q1 2006
16.02.2006

Dank eines starken Absatzes von Druckern und PCs hat HP um 30 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahreszeit verdient.

Ein stärkerer Absatz von Druckern und Personalcomputern verhalf dem US-Hersteller Hewlett-Packard [HP] im ersten Geschäftsquartal zu einer Gewinnsteigerung.

Das Unternehmen schnitt besser ab als von Analysten erwartet und lieferte zudem einen günstigeren Ausblick.

Der weltweit zweitgrößte PC-Hersteller und größte Produzent von Druckern nannte am Mittwoch nach US-Börsenschluss einen Nettogewinn von 1,23 Milliarden Dollar [1.033 Mrd. Euro] oder 42 Cent je Aktie im ersten Quartal bis Ende Jänner. Im Vorjahr hatte HP einen Reingewinn von 32 Cent pro Anteilsschein erwirtschaftet.

Der Umsatz stieg auf 22,7 Milliarden Dollar nach 21,5 Milliarden Dollar.

HP bezifferte den Gewinn ohne Sonderposten auf 48 Cent pro Aktie. Damit lag das Unternehmen vier Cent über der durchschnittlichen Analystenprognose. Auch beim Umsatz hatten die Experten mit 22,6 Milliarden Dollar mit etwas weniger gerechnet.

Mit Amtsantritt im April hat HP-Chef Mark Hurd eine Umstrukturierung des Unternehmens angekündigt. Dadurch sollen rund 15.300 Stellen gestrichen und jährlich etwa 1,9 Milliarden Dollar eingespart werden.

Ausblick

Für das laufende Quartal stellte HP einen Gewinn je Aktie vor Sonderposten von 47 bis 49 Cent und einen Umsatz zwischen 22,4 und 22,6 Milliarden Dollar in Aussicht.

Analysten waren bisher im Schnitt von einem Gewinn von 45 Cent je Aktie und einem Umsatz von 22,6 Milliarden Dollar ausgegangen.

(futurezone | Reuters)