Kündigungen jetzt auch bei SAP möglich
Angesichts der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung schließt jetzt auch der größte deutsche Softwarekonzern SAP Kündigungen nicht mehr aus.
SAP-Chef Hasso Plattner sagte dem "Tagesspiegel", dass sein Unternehmen allein in den ersten drei Quartalen 2001 noch weltweit über 3.700 Mitarbeiter eingestellt habe.
Aber bei rückläufigen Umsätzen und wirkungslosen Konjunkturspritzen "müssen wir neu nachdenken", fügte Plattner hinzu.
Flüssig bleiben
Unmittelbar nach den Anschlägen in den USA hat es laut Plattner vermehrt Aufträge aus dem Sicherheits- und Militärbereich gegeben: "Aber das macht nicht wett, was wir verloren haben. Wir müssen jetzt so flüssig wie möglich bleiben."
SAP hat im dritten Quartal einen Gewinnrückgang von gut elf Prozent hinnehmen müssen und seine Prognose für das Gesamtjahr nach unten korrigiert.
SAP mit schlechteren Aussichten
