Bar-Flirt mit Kamera und Fernbedienung
Flirten per Fernbedienung - eine neu eröffnete Bar in Manhattan will laut Eigendefinition "schüchternen oder technikversessenen Zeitgenossen auf die Sprünge helfen".
60 Minikameras, die von den Besuchern der "Remote Lounge" mit einem Joystick gesteuert werden können und das Geschehen ringsum einfangen, sorgen für eine Annäherung aus der Ferne.
"Cocktail-Konsole" + 70 interne Übertragungskanäle
Wer zu schüchtern und technikversessen ist, um jemanden
anzusprechen, kann stattdessen den Angebeteten mit seiner
"Cocktail-Konsole" und 70 internen Übertragungskanälen nachstellen.
Remote Lounge"Viel besser als in echt"
Ein New Yorker Student, der die Bar im Szeneviertel East Village frequentiert, ist begeistert: "Die [Kamerabilder] sind in schwarz-weiß oder bunt, aber grobkörnig. Das lässt die Leute viel besser aussehen als in echt!"
Wem das bloße Schauen nicht genügt, der kann eine Bildschirm-Nachricht an sein Objekt der Begierde schreiben. Und dann auf die Antwort warten. Die vielleicht kommt. Oder auch nicht.
Rund anderthalb Jahre haben die Gründer der Bar an dem Konzept gearbeitet. Unter anderem beteiligt ist Controlled Entropy Ventures, eine Firma zur Entwicklung netzbasierter Unterhaltungs-Anwendungen.
Wenn Nachrichtenagenturen hoffen
Die Gründer planen ähnliche Lounges an weiteren Orten in den USA und auch international. "Und vielleicht können die Besucher der Bars in den unterschiedlichen Städten und Staaten dann auch miteinander flirten", hofft die Nachrichtenagentur dpa.
