Nimda befällt IT-Messe
Während der IT- und Telekommunikations-Fachmesse Systems 2001 konnte ein Befall der Messe-Rechner mit dem Nimda-Wurm noch rechtzeitig bemerkt und gestoppt werden.
Der Wurm drang in mehrere Aussteller-Systeme ein, verursachte aber laut Presseaussagen keinen nennenswerten Schaden.
Rechner wurden physikalisch vom Netz getrennt
Bevor sich das Script-Virus in großem Stil über das Netzwerk auf
die Systeme der Aussteller verbreiten konnte, habe die
Messegesellschaft München die bereits infizierten Computer ermittelt
und physikalisch vom Netz getrennt.
Wurm "Nimda" ist schon in EuropaFreigabe der Festplatte
Nimda kann als Mail-Attachment namens README.EXE zwar relativ leicht identifiziert werden, doch ist er einmal aktiviert, beginnt er sofort, alle Internet Information Server von Microsoft in der Nähe zu attackieren und pflanzt sich auf diesem Weg weiter fort.
Als zusätzliche Verbreitungsmöglichkeit gibt "Nimda" nicht nur die Festplatte des befallenen Rechners frei, er versucht perfiderweise von befallenen Webservern auf Rechner von Usern zurückzukehren.
"Nimda" bietet sich auf Webservern dem Browsenden als Outlook-Message an, die als Attachment - nicht ganz überraschend - wiederum Nimda.exe enthält.
