Mobtel-Nachfolger bis Ende Februar
Mobilkom übernimmt Mehrheitsanteil
Die Nachfolgefirma für die serbische Mobilfunkgesellschaft Mobtel, die mehrheitlich österreichischen Investoren gehört, soll bis Ende Februar stehen.
Die staatliche serbische Post PTT und die Telekom-Austria-Tochter mobilkom austria sollen bis Monatsende eine gemeinsame Firma bilden, an die das gesamte Eigentum des Mobilfunkbetreibers Mobtel übertragen wird, berichtet die Belgrader Tageszeitung "Vecernje novosti".
Im März sollen die staatlichen Anteile an der neuen Firma und die Funklizenz, die bis Ende Dezember von Mobtel genutzt wurde, über eine internationale Ausschreibung zum Verkauf angeboten werden.
Die serbische Mobtel befindet sich seit dem vergangenen Jahr mehrheitlich im Besitz der österreichischen Investoren Martin Schlaff, Josef Taus und Herbert Cordt.
Bei Mobtel soll es demnächst zu einem Konkursverfahren kommen. Das soll dem Bericht zufolge nämlich die einzige Art sein, die Firma aufzulösen.
Demnach muss noch entschieden werden, welche Institution für das Privatisierungsverfahren zuständig ist - die staatliche Telekom-Behörde oder die nationale Privatisierungsagentur.
Der serbische Finanzminister Mladjan Dinkic bestätigte am Freitag, dass Mobtel-Eigentümer die Bildung einer neuen gemeinsamen Firma erwägen, die dann zum Verkauf kommen würde.
Die Belgrader Tageszeitung berichtete zuvor, dass die mobilkom austria noch vor der Gründung der neuen Firma den Anteil der Mobtel-Mehrheitsbesitzer kaufen würde.
(futurezone | APA)
