Transmeta leidet unter geringer Nachfrage
Die CPU-Schmiede Transmeta hat im dritten Quartal 2001 wegen der schwachen Nachfrage insbesondere in Japan nur einen Umsatz von 5,0 Millionen USD erzielt. Damit bestätigt das Unternehmen seine Gewinnwarnung vom 8. Oktober.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Transmeta mit Einnahmen in Höhe von 8,9 Millionen USD gerechnet . Mit den jetzt erzielten 5,0 Millionen übertrifft das Unternehmen zwar den Umsatz des Vorjahresquartals [3,5 Mio.], liegt aber weit hinter den 10,5 Millionen USD Umsatz des zweiten Quartals.
Der Nettoverlust ohne Sonderausgaben beträgt im dritten Quartal 2001 20,5 Millionen USD oder 16 Cents pro Aktie, mit Sonderausgaben bei 29,6 Mio. USD oder 22 Cents pro Aktie. Im Vorjahr stand Transmeta mit 27,7 Mio. USD oder 82 Cents pro Aktie in der Kreide.
TransmetaKein Ausblick auf das vierte Quartal
Beim Ausblick auf das vierte Quartal gab Transmeta keine genauen Zahlen bekannt. Die Ungewissheit hängt mit der verzögerten Serienfertigung des neuen Crusoe-Prozessors TM 5800 zusammen. Wie es hieß, habe Transmeta zwar mit der Auslieferung erster Muster begonnen, die Serienfertigung werde aber nicht vor November starten. Daher erwartet sich das Unternehmen mit dem neuen Crusoe bis dahin keine nennenswerten Umsätze.
