20.10.2001

ROBOCAT

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Roboterkatze analysiert Bewegungen

Sonys Roboterhündchen Aibo kann sich schon bald mit einer Katze fetzen. NeCoRo heißt das Robo-Kätzchen, das der japanische Sensor-Spezialist Omron im November auf den Markt bringt.

Dass Aibo und NeCoRo ein gemeinsames Herrchen oder Frauchen finden, ist nicht einmal unwahrscheinlich. Zumindest dürfte bei beiden Roboter-Haustieren der Kundenkreis ob des horrenden Preises weitgehend identisch sein.

Limitierte Auflage in Plüsch

NeCoRo kommt im November wahlweise im braunen oder grauen Plüsch und in limitierter Auflage von 5.000 Stück auf den Markt. Inklusive Batterien 1,6 Kilogramm schwer und mit diversen Sensoren gespickt, wird das Digital-Kätzchen geliefert.

15 Motoren bewegen Beine, Hals, Schwanz, Augenlider und Mund. 48 verschiedene Laute kann NeCoRo je nach Laune von sich geben. Allerdings nur eineinhalb Stunden lang, dann verlangt der Akku nach der Ladestation.

Hersteller Omron hat nach eigenen Angaben seine ganze Erfahrung in Sensor- und Kontroll-Technologien in NeCoRo verpackt und bescheinigt dem Roboter künstliche Intelligenz. Nach einiger Zeit soll dieser mittels Sprachanalyse seinen Namen erkennen und mit Freude reagieren, wenn Frauchen oder Herrchen rufen.

Robo-Cat faucht und schnurrt

Außerdem analysiere der Roboter die Bewegungen seines Besitzers und reagiere mit Lauten und Bewegungen darauf. Wird Robo-Cat gestreichelt, beginnt sie zu schnurren, bei einem Tritt zu fauchen. Vor aggressiven Handlungen sollte man allerdings auch noch einmal kurz an die 1.500 USD denken.

Omron hat die Technologie, die dahinter steckt, MaC [Mind and Consciousness] getauft. Der Gefühlsgenerator berücksichtige die Stimmung des Besitzers. Ist der still und rührt sich kaum, tut NeCoRo das Gleiche.

Außerdem ist die Katze einem eigenen "Biorhythmus" unterworfen und schläft von Zeit zu Zeit. Omron nimmt bereits Bestellungen an.