19.10.2001

WÜ NET

Bildquelle: FuZo

Sicherheitszweifel hemmen E-Shopping

Bestellungen im Internet werden nach wie vor mit herkömmlichen Zahlungsmethoden beglichen.

Über 80 Prozent der Einkäufe wurden laut "Internetreport 2001" des deutschen Symposion Verlags in bar oder per Überweisung bzw. Nachnahme bezahlt, berichtete Volker Stöger, Account-Manager von Alcatel Österreich, auf einer Veranstaltung der "APA E-Business-Community" in Wien.

Er sehe allerdings einen Trend zur stärkeren Anwendung elektronischen Geldes.

"Internet-Kommunikation ist unzureichend"

Er wies auch auf die Informationsflut hin, die heute über die Menschheit hinwegfließe. "Reine Internet-Kommunikation ist unzureichend, wir müssen auf die klassischen Mittel zurückgreifen", so Vybiral.

Während Käufer sich immer häufiger im Netz Produktinformationen holten, gebe es "eine Hemmschwelle, etwas über einem bestimmten Betrag zu kaufen".

Primär müssten jedoch für die erfolgreiche Abwicklung eines Online-Geschäfts von Unternehmerseite einige "Schlüsselfaktoren" beachtet werden.

User ab 40 Jahren im Kommen

"Gescheiterte 'Dot.coms' haben teilweise den Fehler gemacht, neue Marken ins Netz zu bringen, anstatt bestehende hineinzuholen."

Große Unternehmen könnten aber durch ein E-Business-Portal sogar "den Werbeeffekt ausweiten", so Vybiral.

Stöger sieht vor allem einen wachsenden Trend zum Einkaufen im Web bei Usern ab 40 Jahren.

30- bis 39-Jährige überwiegen

Diese seien die einzige Bevölkerungsgruppe, bei denen sich die Anzahl an Besuchen in Internet-Shops vermehrt habe. Dennoch sei die Zahl der Online-Shopper in der Altersgruppe von 30 bis 39 größer.