Microsoft scheitert an Kabelgeschäft
Fehlinvestitionen haben den Gewinn des Software-Konzerns Microsoft im dritten Quartal einbrechen lassen.
Der Reingewinn für den Zeitraum von Juli bis September sank gegenüber dem Vorjahr um fast 42 Prozent auf 1,28 Milliarden USD [1,4 Mrd. Euro], wie das Unternehmen aus Redmond, Washington, mitteilte.
Verluste in Höhe von 1.083 Millionen Euro
Grund für den massiven Rückgang seien Verluste in Höhe von 980
Millionen USD [1.083 Mio. Euro] bei Investitionen in europäische
Kabel- und Telekom-Gesellschaften. Der Umsatz bei Microsoft stieg
unterdessen um sechs Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar.
Microsoft fordert SelbstzensurHöhere Nachfrage nach Windows 2000
Das Unternehmen begründete den Anstieg mit einer höheren Nachfrage nach Windows 2000, der Firmenversion seines weit verbreiteten Betriebssystems.
Für die kommenden Monate setzt Microsoft nun auf einen Schub durch das neue Window XP, das am 25. Oktober in den Handel kommt.
Auch der für den 15. November geplante Einstieg in den milliardenschweren Markt für Videospielgeräte mit der Konsole XBox soll Geld in die Kassen spülen.
Kein Linux bei Microsoft Österreich
Microsoft Österreich benutzt nicht, wie behauptet, einen Linux-Mail-Server mit Sendmail unter der Adresse mail.microsoft.at. Bei der Antwort des Servers auf die Anfrage "telnet mail.microsoft.at 25" handelt es sich um die Antwort eines Relay-Servers. Microsoft benutzt selbstverständlich einen Windows-Mail-Server gemeinsam mit Exchange.
