Nokia verkaufte 2005 3,54 Mio. Handys

Österreich
13.02.2006

Der weltgrößte Handyhersteller Nokia hat im Vorjahr auch in Österreich seine Marktführerschaft weiter ausgebaut.

Wachstumstreiber im Vorjahr war vor allem der Trend zu so genannten Smart Phones mit Zusatzfunktionen.

Das von der Mobilfunkbranche seit längerem herbeigesehnte "digitale Leben" mit Multimedia- und Musik-Anwendungen sei 2005 "Wirklichkeit geworden", sagte Nokia-Österreich-Chef Jörg Pribil am Rande der weltgrößten Handymesse "3GSM World Congress" in Barcelona.

In Österreich wurden 2005 laut Nokia-Schätzungen 3,54 Millionen Handys abgesetzt, nach 2,7 Millionen im Jahr 2004.

Auf Grund der hohen Marktsättigung und der Übernahme von tele.ring durch T-Mobile, die den Markt etwas "entschärfen" werde, sei heuer nicht mit einer Steigerung, sondern mit einem Absatz auf Vorjahresniveau zu rechnen, meint Pribil.

Nokia vor Samsung und Motorola

Der Trend, alte Handys durch höherwertige Geräte mit Kameras, E-Mail- und WLAN-Funktionen zu ersetzen, halte in Österreich aber weiter an.

Mehr als drei Viertel der verkauften Nokia-Handys haben mittlerweile eine Kamera.

Nokia ist in Österreich mit einem in Branchenkreisen auf 45 bis 50 Prozent geschätzten Marktanteil Marktführer, dahinter folgt Samsung mit etwa 16 Prozent.

Auf den weiteren Plätzen folgen Motorola, Siemens und SonyEricsson, die alle einen Marktanteil von weniger als zehn Prozent haben.

Weltweit lag der Handyabsatz 2005 bei 800 Mio. Geräten und erreichte damit ein neues "All-time-high". Heuer werde der weltweite Markt auf rund 850 Millionen Geräte wachsen, schätzt Nokia.

(futurezone | APA)