Die chronologische Wochenschau
Die Mobtel soll aufgelöst und neu strukturiert werden, der Betrieb des Blackberry-Netzwerkes könnte nun doch aufrecht erhalten werden und der New Yorker Bürgermeister feuert einen Solitär-Fan.
In der vergangenen Woche ging der Krimi rund um den serbischen Mobilfunker Mobtel weiter.
Mobtel soll nun in einem neuen Unternehmen aufgehen. Kleine Änderung dabei: das österreichische Investmentkonsortium hält dann nicht mehr die Mehrheit, sondern nur mehr 20 Prozent der Anteile.
Lizenzentzug Ende Dezember beschlossen
Die serbische Regierung hatte Ende Dezember den Lizenzentzug für die Mobtel beschlossen, an der die Österreicher nach eigenen Angaben seit Mai 2005 eine Mehrheit von 51 Prozent halten.
~ Link: Mobilfunker Mobtel vor der Auflösung (../../http://www.fuzo-archiv.at/?id=88836v2) ~
RIM könnte Kopf aus der Schlinge ziehen
Hektisch geht es auch an einer anderen Front zu. Bis dato stand drohend im Raum, dass BlackBerry-Hersteller RIM sein Netz in den USA abschalten muss, um Patentrechtsverletzungen zu vermeiden. Davon wären drei Millionen Benutzer betroffen. Am 24. Februar gibt es eine letzte Anhörung zu dem Fall - eventuell könnte RIM den Kopf aus der Schlinge ziehen, indem das Unternehmen einen Workaround programmiert, der nicht mehr die Patente des US-Unternehmens NTP berührt.
Der Workaround sei mit einer technischen Hilfskonstruktion entwickelt worden, die das Service ohne Patentverletzungen aufrechterhalten könne, so RIM.
~ Link: Software-Update könnte BlackBerry retten (../../http://www.fuzo-archiv.at/?id=88660v2) ~
Harte Arbeit vs. Solitär
Ein Beamter im US-Bundesstaat New York hat die fristlose Kündigung erhalten, nachdem ihn der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg mit einem geöffneten Solitär-Fenster erwischt hatte. Das PC-Game erzürnte den Bürgermeister, der von allen "harte Arbeit, inklusive mir" verlangt.
~ Link: Michael Bloomberg feuert Solitär-Fan (../../http://www.fuzo-archiv.at/?id=88750v2) ~
