18.10.2001

TOUCH ME

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Toyota-Studie fühlt mit dem Fahrer

Toyota und Sony wollen in der kommenden Woche ein Auto vorstellen, das Gefühle simulieren und sich auf die Verfassung seines Fahrers einstellen kann.

"Diese Studie testet die Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Menschen und ihren Autos aus", teilte Toyota am Donnerstag in Tokio über den "Pod" mit, der erstmals auf der "Tokyo Motor Show" präsentiert wird. So leuchteten die Scheinwerfer orange, wenn der Besitzer sich nähere.

Augen und Ohren

Die Frontpartie die Viersitzers ist einem Gesicht nachempfunden. Die Scheinwerfer sind augenähnlich montiert und die Außenspiegel so positioniert, dass sie an Ohren erinnern. Sollte der Reifendruck zu niedrig sein oder das Benzin zur Neige gehen, leuchten die Scheinwerfer nicht mehr in einem fröhlichen Orange, sondern traurig blau. Beschleunigt oder bremst der Fahrer stark, erstrahlen die Lichter in einem aggressiven Rot.

Gesteuert wird der Wagen, der einen 1,5-Liter-Motor hat, nicht mit Fußpedalen und Lenkrad, sondern mit einem Joystick.

Der Hebel hat Sensoren, über die der angeschlossene Computer feststellen kann, ob der Fahrer unter Stress steht. Dann lässt der Rechner entspannende Musik erklingen und dem Fahrer kühle Luft ins Gesicht blasen. Bemerkt der Computer dagegen, dass in "Pod" eine fröhliche Stimmung herrscht, fotografiert er die Insassen, damit sie ein Andenken an diesen schönen Moment haben.