Microsoft baut seine Zentrale aus
Für zusätzliche 14 Gebäude mit 270.000 Quadratmetern Nutzfläche blättert der Riese aus Redmond eine Milliarde Dollar hin.
Microsoft investiert in den kommenden drei Jahren eine Milliarde Dollar [840 Mio. Euro] in den massiven Ausbau seines Hauptquartiers in Redmond im amerikanischen Bundesstaat Washington. Damit soll der Riesenkomplex um ein Drittel erweitert werden. Er soll bis 2009 zusätzlich 12 000 Mitarbeitern Platz bieten, wie Microsoft am Donnerstag bekanntgab.
Es sollen sieben neue Gebäude gebaut werden. Sieben seien zugekauft worden, so dass insgesamt 14 weitere Gebäude dem Microsoft-Hauptquartier angegliedert werden. Es sollen so zusätzlich rund 270 000 Quadratmeter Nutzfläche geschaffen werden.
70.000 Mitarbeiter bis Ende 2006
Microsoft beschäftigt in dem Gebiet des Puget-Sunds, der Region um Redmond und Seattle, mehr als 30 000 Mitarbeiter. Weltweit hat der Software-Branchenführer weitere 33 000 Bedienstete.
Microsoft will nach eigenen Angaben im laufenden Geschäftsjahr weitere 4000 bis 5000 Mitarbeiter einstellen. Es sollen rund 40 Prozent der Neueinstellungen in den USA erfolgen, und die große Mehrheit davon im Gebiet des Puget-Sunds.
Mit dem beschleunigten Ausbau reagiert Microsoft auf die raschen Veränderungen in der Softwarebranche, erklärte Microsoft-Vizepräsident Brad Smith. Dies sei ein Bekenntnis Microsofts zu den eigenen Mitarbeitern und zur Region.
Microsoft hatte vor einigen Wochen auch Milliarden-Expansionspläne für Indien vorgelegt.In Indien startet man damit, die ländlichen Regionen zu vernetzen. Nach dem Franchise-System werden Internet-Kioske errichtet und lokalen Firmengründern überlassen.
(futurezone | DPA)
