Intel-Gewinn fiel um 77 Prozent
Intel hat angesichts der schwachen PC-Verkäufe im dritten Quartal 2001 einen Gewinnrückgang um 77 Prozent verzeichnet.
Intel teilte gestern nach Börsenschluss mit, der Reingewinn vor übernahmebedingten Kosten sei auf 655 Millionen USD [720 Mio. Euro] oder zehn Cents je Aktie gesunken.
Der Umsatz ist um 25 Prozent auf 6,5 Milliarden USD zurückgegangen.
Vorsichtiger Ausblick
Analysten hatten in einer Umfrage von Thomson Financial/First Call im Durchschnitt den Gewinn je Aktie mit zehn Cents und den Umsatz mit 6,38 Milliarden USD prognostiziert.
Im vierten Quartal erwartet Intel nach eigenen Angaben nunmehr den Umsatz zwischen 6,2 und 6,8 Milliarden Dollar.
Die Intel-Aktie schloss vor Bekanntgabe der Quartalszahlen an der Technologiebörse Nasdaq um 58 Cents höher bei 24,96 USD.
Umsatzgewinne in Österreich und Deutschland
Während die Gewinne und Umsätze im dritten Quartal weltweit eingebrochen sind, deuteten die Zahlen für Deutschland und Österreich darauf hin, dass der Boden bereits im zweiten Quartal erreicht wurde, sagte der für den deutschsprachigen Raum zuständige Intel-Geschäftsführer Jürgen Thiel.
Gegenüber dem Vorquartal sei der Umsatz in Europa von Juli bis September in Europa um 16 Prozent gestiegen.
In Deutschland und Österreich sei der Anteil deutlich stärker gewesen. Profitiert habe man vor allem von der neuen Prozessor-Generation Pentium 4.

