YLine-Pleite reißt i-online mit
Die Pleite des Wiener Softwarehauses YLine, das mittlerweile konkursrechtlich liquidiert worden ist, zieht weite Kreise.
Am Montag hat nun die Wiener i-online software ag, an der YLine nach eigenen Angaben zuletzt mit 75 Prozent beteiligt war, Konkurs angemeldet. Die Schulden von i-online werden mit 7,5 Mio. Euro beziffert.
Hauptbetroffene sind dabei mit Forderungen von 1,9 Mio. Euro rund 200 Lieferanten, Banken schuldet das Unternehmen rund 700.000 Euro, teilte der Kreditschutzverband von 1870 am Montag mit.
i-online soll weitergeführt werden
Im Gegensatz zu YLine soll i-online mit seinen derzeit rund 120
Mitarbeitern nach dem Konkursantrag aber weitergeführt werden. Der
ehemalige i-online-Mehrheitseigentümer Fritz Scheck plane nämlich,
das Unternehmen zunächst über eine Auffanggesellschaft zu pachten
und in der Folge auch zurückzukaufen.
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