Anthrax-Verdacht in Microsoft-Filiale
Microsoft hat sich besorgt über den Milzbrand-Verdacht im US-Bundesstaat Nevada gezeigt.
Der Konzern nehme den Vorfall "sehr ernst", erklärte Microsoft am Samstag in seinem Firmensitz Redmond im Bundesstaat Washington. Die Konzernleitung werde alles tun, um die Sicherheit der Angestellten zu gewährleisten.
In New York und Florida hatten sich letzte Woche vier Mitarbeiter von Zeitungsverlagen mit der lebensgefährlichen Krankheit infiziert. Alle vier waren mit Briefen in Kontakt gekommen, die ein weißes Pulver enthielten. Ein Mann starb an den Folgen von Lungenmilzbrand.
Mehr zu den US-Anthrax-Fällen in ORF ON NewsWidersprüchliche Ergebnisse
Eine Microsoft-Niederlassung in Reno hatte zuvor einen verdächtigen Brief erhalten. Der Inhalt wurde zunächst positiv auf Anthrax [Milzbrand] getestet. Nach einem zweiten Test gaben die Behörden jedoch vorerst Entwarnung.
Der Gouverneur von Nevada, Kenny Guinn, teilte mit, am Samstag stehe ein dritter Test an. Dieser solle den Milzbrand-Verdacht entweder bestätigen oder ausräumen.
