13.10.2001

BAKTERIEN

Anthrax-Verdacht in Microsoft-Filiale

Microsoft hat sich besorgt über den Milzbrand-Verdacht im US-Bundesstaat Nevada gezeigt.

Der Konzern nehme den Vorfall "sehr ernst", erklärte Microsoft am Samstag in seinem Firmensitz Redmond im Bundesstaat Washington. Die Konzernleitung werde alles tun, um die Sicherheit der Angestellten zu gewährleisten.

Widersprüchliche Ergebnisse

Eine Microsoft-Niederlassung in Reno hatte zuvor einen verdächtigen Brief erhalten. Der Inhalt wurde zunächst positiv auf Anthrax [Milzbrand] getestet. Nach einem zweiten Test gaben die Behörden jedoch vorerst Entwarnung.

Der Gouverneur von Nevada, Kenny Guinn, teilte mit, am Samstag stehe ein dritter Test an. Dieser solle den Milzbrand-Verdacht entweder bestätigen oder ausräumen.