12.10.2001

WATCHPAD

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Neue Studie der IBM-Linux-Uhr

IBM Japan entwickelt zusammen mit Citizen seine Linux-Armbanduhr "WatchPad" weiter. Einen neuen Prototypen des tragbaren Mini-PC fürs Handgelenk gab es bereits zu sehen.

Das WatchPad, das IBM und Citizen in Japan vorgestellt haben, trägt die Versionsnummer 1.5. Bereits im vergangenen Jahr hatte IBM die ersten Studien der Uhr mit PDA-Funktion unter Linux vorgestellt.

Maßgebliche Änderungen sind im Design zu erkennen. Außerdem wird im neuen Prototyp eine Linux-Version eingesetzt, die auf dem Kernel 2.4 basiert.

Produktion angepeilt

Problematisch ist wie bei allen portablen Geräten der Stromverbrauch. Zur Zeit soll der eingebaute Lithium-Ionen-Akku die Linux-Uhr etwa einen Tag im Normalbetrieb antreiben.

Im Mini-PC tickt ein 32-Bit-ARM-Prozessor, der auf 8 MByte-Hauptspeicher und 16 MByte Flash-Speicher zugreifen kann. IBM denkt daran, später einen Power-PC einzusetzen.

Die Kooperation mit Citizen ist IBM eingegangen, weil es an Know-how für die Entwicklung von Armbanduhren fehlte. Ursprünglich war WatchPad von IBM eher als Studie gedacht. Nun denkt man an eine Produktion, ohne jedoch Termine und Preise zu nennen.