Playboy baut Online-Belegschaft ab
Die schwächelnde Konjunktur macht sich auch beim Männermagazin "Playboy" bemerkbar.
Der US-Verlag Playboy Enterprise kündigte deshalb die Streichung von 90 Stellen an. Das sind 13 Prozent der Belegschaft. Die Hälfte der Jobs sollen im Online-Bereich wegfallen.
Jährlich elf Millionen Euro sparen
Durch den Beschäftigungsabbau und weitere Umstrukturierungen
sollen ab 2002 jährlich bis zu zehn Millionen USD [elf Mio. Euro]
gespart werden.
Playboy.com verschiebt BörsengangWeniger Nachfrage nach "Playboy"
"Playboy ist zwar nicht so verletztlich wie andere Medientitel, weil nur zehn Prozent unserer Einnahmen aus der Werbung kommen", erklärte Vorstandschefin Christie Heffner.
Aber wegen der Konjunkturschwäche und der mangelnden Aussichten auf eine schnelle Erholung der Weltwirtschaft werde es wahrscheinlich einen Konsumrückgang und damit auch weniger Nachfrage nach dem "Playboy" geben.
Deshalb seien die Sparmaßnahmen nötig.
