11.10.2001

UMTS/GPRS

Bildquelle: FuZo

Mobilfunkbranche sucht nach Killer-App

Die Mobilfunkbranche scheint nicht mehr auf der Suche nach der "Killer Application" zu sein, jener attraktiven Anwendung, die neue mobile Internet-Technologien wie GPRS [General Packet Radio System] und UMTS [Universal Mobile Telecommunications System] zum Durchbruch verhelfen soll.

Entweder ist sie schon gefunden oder es gibt sie gar nicht, so der Tenor von Spitzenvertretern der Mobilfunkbranche am Donnerstag bei einer Podiumsdiskussion zum Thema "Die neuen Kommunkationsformen von SMS bis UMTS - Auf der Suche nach Content" im Rahmen der Medientage in Wien.

Datenübertragung wird King Kong

"Voice ist nach wie vor der King. Nur die Datenübertragung ist drauf und dran, zum King Kong zu werden", meinte auch max.mobil-Vorstand Friedrich Radinger.

"E-Mail ist die Killer Application, Entertainment ist der Killer Content", ist hingegen One-Chef Jorgen Bang-Jensen überzeugt.

Auch die Suche nach Inhalten für die neuen mobilen Dienste scheint im Mobilfunkbereich in ein neues Licht gerückt: "Wir sind nicht auf der Suche nach Content, sondern der Content ist auf der Suche nach dem User. Die Welt ist voller Content", so Nemsic.

"Keep it simple and stupid"

Die Kiss-Formel "Keep it simple and stupid" sei das Um und Auf für neue Dienste und Geräte, ist auch der Geschäftsführer der österreichischen Telefonica-Tochter 3G Mobile Telecom, Kurt Lüscher, überzeugt.