Electronic Arts mit Gewinnrückgang
Der weltgrößte Videogame-Hersteller Electronic Arts kämpft mit der langsamen Einführung der neuen Spielekonsolen. Gleichzeitig kaufen die User weniger Spiele für alte Geräte.
Der weltgrößte Videospiele-Hersteller, Electronic Arts, hat im dritten Quartal einen Gewinnrückgang verbucht.
Grund sei die geringere Nachfrage wegen der Umstellung auf die neue Generation von Spielekonsolen, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in New York mit.
Der Nettogewinn fiel in den drei Monaten bis Ende Dezember 2005 von 375 auf 259 Millionen Dollar.
1,27 Mrd. Dollar Quartalsumsatz
Der Umsatz des Herstellers von Spielen wie "Madden NFL" und "Die Sims" reduzierte sich von 1,43 auf 1,27 Milliarden Dollar. Branchenexperten hatten mit durchschnittlich 1,26 Milliarden Dollar gerechnet. Auch die Prognosen des Konzerns für das vierte Quartal blieben hinter den Erwartungen zurück.
Den Softwareherstellern macht die langsame Einführung der neuen Spielekonsolen zu schaffen. Microsoft hat Lieferschwierigkeiten bei seiner Xbox 360. Sony und Nintendo werden ihre Nachfolgemodelle wohl im Laufe des Jahres auf den Markt bringen. Offenbar kaufen viele Benutzer deshalb zurzeit weniger Spiele für die alten Geräte.
