09.10.2001

POSTPETS

Bildquelle: FuZo

Rosa Teddybär bringt E-Mail

Eine Mischung aus Tamagotchi und E-Mail-Programm macht derzeit in Japan Furore.

Das von Sony vertriebene PostPet stellt den E-Mail-Verkehr als Spiel zwischen den virtuellen Haus/PC-Tieren der Nutzer dar.

Auf drei Millionen PCs zu Hause

Die virtuellen Tiere tummeln sich inzwischen auf über drei Millionen japanischen PCs und 110.000 Handheld- und Handy-Geräten.

Beschließt der User, seinen E-Mail-Haustier-Hybriden einmal nicht zu streicheln oder zu pflegen, kann er damit auch tatsächlich E-Mails verschicken.

Sobald eine neue Mail angelegt wird, erscheint ein Kuvert auf dem Tisch der Haustierwohnung. Einmal fertig gestellt, trappelt das Tier mit dem Brief los - zum Haus des Empfängers.

Unerfahrene User

Daneben gibt es noch WWW-Parks, in denen PostPet-Tiere Musik oder Wettrennen machen können.

PostPet ist kostenlos und für alle User geeignet, die Berührungsängste vor dem Computer haben und sich mit der "Tier-bringt-Briefchen"-Metapher eher anfreunden können als mit einem "Versenden"-Button.

Auf komplexe Funktionen wie Regeln und Filter muss verzichtet werden.