09.10.2001

FMD JAPAN

Bildquelle: reuters

UMTS kommt nicht in Fahrt

Nachdem die ersten 4.000 UMTS-Handys zum - stark verzögerten - offiziellen Start des neuen Systems in Japan einen reißenden Absatz gefunden haben, ist jetzt wieder Ernüchterung eingekehrt.

Das liegt zum einen daran, dass selbst in Japan nur die Hardcore-Technikfreaks bereit sind, mehr als 500 USD für das Spitzenmodell, mit dem die ganze Bandbreite der neuen Dienste zur Verfügung steht, auszugeben.

FMD

Den Frühkäufern blüht jetzt außerdem, was man in IT-Kreisen "FMD" nennt: "Fist Move Disadvantage" bezeichnet die Nachteile bei einem zu frühen Einstieg in ein neues System.

Die einzelnen UMTS-Kunden können jetzt nämlich mangels Freunden und Bekannten, die ebenfalls mit der neuen Technologie ausgerüstet sind, viele der neuen Dienste gar nicht nutzen, da ihnen die Kommunikationspartner fehlen.