08.10.2001

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Bildquelle: FuZo

Sperrung von Nazi-Propaganda

Das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen hat Internet-Anbieter zur Sperrung von Nazi-Propaganda aufgefordert.

Die Zugangsanbieter in NRW sollen einer Übereinkunft gegen rechtsextremistische Internet-Inhalte bei einer Anhörung im November zustimmen, teilte die Landesregierung am Montag in Düsseldorf mit.

90 Prozent ausländisches Angebot

90 Prozent dieses Angebots werde durch ausländische, insbesondere US-amerikanische Einspeiser verbreitet. Dort würden Nazi-Parolen vom Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt.

"Bei dieser Sachlage bleibt mir nichts anderes übrig, als von der gesetzlichen Ermächtigung des Mediendienste-Staatsvertrags Gebrauch zu machen und die nordrhein-westfälischen Zugangsanbieter zur Sperrung dieser strafbaren Inhalte aufzufordern", erläuterte Büssow.