Die chronologische Wochenschau

22.1. - 28.1.
29.01.2006

Mobilfunk-Weltmarktführer Vodafone kann fast 180 Millionen Kunden vorweisen, Serbien will die Mobtel-Lizenz unbedingt neu ausschreiben und die EU ist sauer auf die hohen Roaming-Tarife.

Vergangene Woche hat sich im Mobilfunk einiges getan - angeführt vom neuen Kundenrekord bei Vodafone.

Der größte Mobilfunkbetreiber der Welt kann auf 179,1 Millionen Kunden verweisen, allein im letzten Quartal kamen knapp acht Millionen neue Kunden zu Vodafone. Das gute Weihnachtsgeschäft verbunden mit dem wachsenden Interesse an UMTS-Diensten kurbelte das Wachstum an.

Mobtel-Lizenz soll weg

Weniger gute Nachrichten gibt es aus Serbien - hier stellt der Staat auf stur und will die Mobtel-Lizenz unbedingt neu ausschreiben. Interessierten Käufern soll durch die Ausschreibung auch die gesamte Ausrüstung von Mobtel angeboten werden.

Kritik an Roaming-Gebühren

Indessen wird in der EU heftige Kritik an den hohen Roaming-Gebühren der Handynetz-Betreiber laut. In Österreich machen Mobilfunker nicht weniger als ein Viertel ihres Umsatzes mit Roaming-Gebühren.

Die Roaming-Gebühren in Europa seien "hoch, wenn nicht zu hoch", beklagte Gorbach als Ratsvorsitzender im EU-Parlament in Brüssel im Industrieausschuss. Durch erschwinglichere Mobilfunktarife würde der Wettbewerbsfähigkeit Europas "ein großer Dienst erwiesen".

"Was für den freien Waren- und Personenverkehr gilt, sollte auch für die Telekommunikation gelten", so Gorbach.