04.10.2001

POLYTRONIC

Bildquelle: pol

Chips und Displays aus Plastik

Vom 22. bis 24. Oktober 2001 findet die erste internationale Konferenz über Polymere für die Mikroelektronik und Photonik, "Polytronic 2001", in Potsdam statt. Dünne, biegsame Foliendisplays und billige Plastikchips stehen dabei auf dem Programm.

Kunststoffe werden schon jetzt in nahezu 95 Prozent aller Elektronikanwendungen eingesetzt - zum Schutz des elektronischen Bauteils, zur Formgebung und in der Aufbau- und Verbindungstechnik. Erst in jüngster Zeit entstand die Idee, elektronische Bauteile komplett auf der Basis von Kunststoffen zu entwickeln.

Entwicklungen in der Polymer-Elektronik ermöglichten dabei den Durchbruch in heute noch vom Silizium dominierte Bereiche der elektronischen Bauelemente.

Folienrechner

Ein vollpolymerer Foliencomputer mit integriertem Display und Folienbatterie rückt derzeit in greifbare Nähe. Plastikchips könnten dann als universelle Informationsträger in Kleidungsstücke, Verpackungen, Gepäckstücke oder Medikamentenpackungen eingearbeitet werden. Über Transponder-Technik können Informationen dann drahtlos weitergegeben werden.

Das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration [IZM] in Berlin entwickelt und erprobt beispielsweise seit Jahren Technologien zum Aufbringen und Strukturieren der unterschiedlichen Polymere, um Bauelemente herzustellen und zu verkapseln.