Siemens-Gewinn bricht ein

1. quartal
26.01.2006

Zum Start ins neue Geschäftsjahr ist der Gewinn von Siemens um 19 Prozent gesunken - schuld sind die hohen Restrukurierungskosten.

Der Gewinn des deutschen Konzerns Siemens ist zum Start ins neue Geschäftsjahr weiter eingebrochen.

Das Ergebnis nach Steuern sei im ersten Quartal 2005/06 [per 30. September] um 19 Prozent auf 813 Mio. Euro gesunken, teilte die Siemens AG am Donnerstag vor der Hauptversammlung in München mit.

Die Einbußen sind unter anderem auf hohe Restrukturierungskosten in der Telekommunikationssparte und beim IT-Dienstleister SBS zurückzuführen. Der Siemens-Gewinn war bereits im Geschäftsjahr 2004/05 stark gesunken.

Renditeziele bleiben

Siemens hält an seinen Renditezielen für alle Sparten fest. "Die meisten Bereiche erwirtschafteten höhere Gewinne", teilte Siemens-Chef Klaus Kleinfeld mit. Siemens sei gut in das Geschäftsjahr 2005/06 gestartet.

Alle Maßnahmen - einschließlich des Verkaufs der Sparte Computerwartungen des IT-Dienstleisters SBS - seien darauf ausgerichtet, die für 2007 angepeilten Zielrenditen pünktlich zu erreichen.

Gleichzeitig bekräftigte Kleinfeld das Ziel, den Umsatz von Siemens jedes Jahr in etwa doppelt so stark zu steigern wie das Wachstum der Weltwirtschaft.

Besseres Ergebnis bei Siemens Österreich

Siemens Österreich konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr [per 30.9.2005] ein Plus bei Umsatz und Gewinn erzielen, wie bereits im Dezember mitgeteilt wurde.