04.10.2001

MICROSOFT

Bildquelle: FuZo

Gratisservice für Viren-Probleme

Erst vorige Woche forderte die Internet-Sicherheitsplattform CERT "höhere Qualität von den Softwareherstellern". "Der jetzige Zugang - 'Benutzer sei vorsichtig' -" sei "bei der gegenwärtigen Bedrohung durch Terroranschläge inakzeptabel."

Die Marktforscher der Gartner Group empfahlen, sich wegen der Wurmattacken durch "Code Red" und "Nimda"sofort nach Alternativen zum Microsoft-Web-Server IIS umzusehen.

Nun kündigt Microsoft eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit seiner Softwaresysteme an.

Sicherheitseinstellungen selbst vornehmen

Die nächste IIS-Version werde bereits mit den "sichersten Einstellungen" ausgeliefert. Die Kunden könnten mit einem Zusatzwerkzeug die Sicherheitseinstellungen auch selbst vornehmen.

Eine Reihe von Computerviren, darunter "Code Red" und "Nimda", waren speziell auf die Schwächen der Microsoft IIS-Systeme ausgerichtet.

"Als Branchenführer hält Microsoft es für seine Verpflichtung, zur Sicherheit des Internets und der Daten unserer Kunden beizutragen", sagte Brian Valentine, Senior Vice President des Geschäftsbereiches Windows bei Microsoft, in der Mitteilung.

"Nimda" nutzt Lücke im IIS-Server

Auch "Nimda" verbreitet sich über eine Lücke in den IIS-Systemen, über Browser, E-Mail oder gemeinsam benutzte Laufwerke.

Auch bei der künftigen Entwicklung von Software werde Microsoft die Sicherheit der Systeme im Auge behalten, teilte der Konzern weiter mit.