Alcatel feuert erneut 3.000
Die Alcatel SA fährt ihr Geschäft mit Untersee- und Glasfaserkabeln zurück.
Betroffen seien die Standorte Frankreich, USA, Großbritannien und Australien, teilte der Telekommunikationsausrüster heute mit. Das werde zu einem Abbau von weiteren 3.038 Arbeitsplätzen führen - nahezu ein Drittel aller Stellen in diesen Bereichen. Alcatel begründete das mit sinkender Nachfrage.
Unterseekabelsparte betroffen
Der französische Telekom-Ausrüster wird die Belegschaft der
Unterseekabelsparte bis Sommer 2002 um 48 Prozent reduzieren. Der
Abbau soll durch Frühpensionen, Arbeitsplatz-Verlegungen und die
Nicht-Verlängerung von Zeitverträgen erfolgen, hieß es.
AlcatelIm Geschäftsfeld Glasfaser soll die Belegschaft um 17 Prozent verringert werden. Die Unterseekabel-Produktion in Port Botany [Australien] werde im Rahmen der Kostensenkungsmaßnahmen Mitte August eingestellt. In sechs Fabriken in Frankreich, einer Kabelfabrik in Großbritannien und der Glasfaserfertigung in den USA sind Kürzungen geplant.
Im gesamten Arbeitsplatzabbau sei die Schließung der Kabelfabrik in Portland in den USA im Mai inbegriffen.
