Joint Ventures gegen Telekom-Flaute
Der Siemens-Konzern verhandelt nach einem Zeitungsbericht mit dem US-Unternehmen Motorola über ein Gemeinschaftsunternehmen im Handy-Geschäft.
Die Zusammenarbeit hätte ein Volumen von bis zu 25 Milliarden USD [27,4 Mrd. Euro/377 Mrd. ATS], berichtete das "Wall Street Journal Europe" unter Berufung auf Insider in seiner Montag-Ausgabe.
Zusammenlegung der Handysparten
Im Gespräch ist demnach die Zusammenlegung der
Mobilfunk-Infrastrukturgeschäfte oder der Handysparten.
Siemens mit UMTS-Aufträgen von 4 Mrd. Euro"Gerüchte kommentieren wir nicht"
Falls es zur Joint-Venture-Gründung käme, würden die Verantwortlichkeiten dem Bericht zufolge zwischen Siemens und Motorola aufgeteilt.
In den vergangenen Monaten hatten beide Konzerne mit der Handyflaute zu kämpfen.
Als Folge der Krise hatte Motorola bereits den Abbau von mehr als 30.000 Arbeitsplätzen angekündigt. Auch Siemens streicht rund 2.600 Arbeitsplätze in seiner Handysparte.
"Sony Ericsson"
Der schwedische Telekommunikationskonzern Ericsson und Sony in
Japan haben heute die im Sommer vereinbarte Handy-Kooperation
gestartet und gleichzeitig "Sony Ericsson" als neuen Markennamen
präsentiert.
Sony und Ericsson vor Joint Venture
