Vista-Nachfolger heißt nun "Vienna"

codename
20.01.2006

Microsoft hat den Arbeitstitel des Windows-Vista-Nachfolgers nun von "Blackcomb" auf "Vienna" geändert.

Ob diese Hommage etwas mit dem Mozartjahr zu tun hat, ist fraglich. Doch sind die Microsoft-Entwickler vielleicht durch die verstärkte Amadeus-Marketingarbeit auf die österreichische Hauptstadt aufmerksam geworden.

Denn die nächste Windows-Version nach Vista wird nun nicht länger unter der Bezeichnung "Blackcomb" geführt, sondern wurde jetzt auf den Codenamen "Vienna" getauft.

Vienna wird für Ende des Jahrzehnts erwartet.

Woher die Codenamen kommen

Der Projektname "Blackcomb" kam wie schon "Whistler" [der Codename von Windows XP] von einem Berg eines Skigebiets in der weiteren Umgebung von Seattle/Redmond, dem Firmensitz von Microsoft.

"Longhorn" [der Codename von Windows Vista] ist der Name einer Apres-Ski-Hütte in ebendiesem Skigebiet in Kanada.

Vienna passe gut zu den bisherigen Codenamen, die sich allesamt durch eine fantastische Aussicht auszeichneten, so Microsoft. Der Namenswechsel sei nichts Ungewöhnliches, man nehme laufend derartige Korrekturen vor.

Freilich ist nicht bestätigt, dass sich Windows Vienna auch wirklich auf die österreichische Hauptstadt bezieht. Allein in den USA gibt es sieben Städtchen namens Vienna, in Kanada gibt es ebenfalls ein Vienna.