Gewinnerwartungen für IBM und Intel gesenkt
Die US-Investmentbanken Merrill Lynch und Goldman Sachs haben am Mittwoch ihre Finanzprognosen für den US-Computerkonzern International Business Machines [IBM] gesenkt.
Merrill Lynch teilte in New York mit, die Gewinn- und Umsatzschätzungen für den Konzern würden wegen der Geschäftsunterbrechung und der wirtschaftlichen Unsicherheit in Folge der Anschläge in den USA am 11. September zurückgenommen.
Prognose reduziert
Die Bank reduzierte die Prognose für den Gewinn je Aktie im
dritten Quartal 2001 auf 87 Cents von zuvor 96 Cents. Für das
Gesamtjahr 2001 dürfte der Gewinn je Aktie 4,35 statt wie bisher
prognostiziert 4,56 USD betragen, für 2002 bei 4,98 statt 5,24 USD
liegen.
IBMFür 2001 erwartet Merrill Lynch einen Umsatz von 87,3 statt 89,5 Mrd. USD. Die Ausgaben für Technologie dürften im September-Quartal schwach bleiben, teilte die Bank weiter mit.
Auch die Investmentbank Goldman Sachs reduzierte ihre Gewinnerwartung je Aktie für 2001 für den Konzern. Die Aktie gab an der Wall Street am Mittwoch bis zum Handelsschluss um rund 3,3 Prozent auf 91,30 USD nach.
Auch Intel downgegradet
Goldman Sachs senkte am Mittwoch ebenso die Gewinnprognosen für den Chipgiganten Intel. Für 2002 erwarte Goldman einen Gewinn je Aktie von 42 Cents nach zunächst 60 Cents. Die Nachfrage nach Personalcomputern dürfte sich nicht bald erholen, begründete Goldman Sachs die Prognose. Die Aktie bleibe jedoch auf der Liste der zu empfehlenden Aktien. Die Aktien des Unternehmens büßten am Mittwoch 3,6 Prozent auf 20,90 USD ein.
