26.09.2001

IT IN AT

Bildquelle: PhotoDisc

"Unechte" Dot.coms und die Krise

Noch steht nicht fest, wie viele Firmen YLine in den Konkurs mitnehmen wird. Das Schicksal der Überreste von Lion.cc soll sich heute entschieden haben.

Mit dem Fehlschlag zahlloser "Portal"-Konzepte gerieten - wie berichtet - auch Webdesigner-Firmen unter Druck, der Niedergang der New Economy brachte allerdings auch Schwierigkeiten für Software-Entwickler mit sich.

Für Portale und den gesamten B2C-Bereich habe es bereits im Sommer 2000 kein Investorengeld mehr gegeben, sagen Ruedi Pressler und Herbert Ivo, Geschäftsführer von Cymantix.com. Für die Entwicklung von Wissensmanagement-Software wie Cymantix.net hatte der Markt noch freies Kapital.

Die Reduktion, das Beibehaltene

Die zweite Kapitalrunde fiel aus, die 38 Arbeitsplätze wurden auf 18 reduziert.

Der Downturn und die Performance

Den Downturn habe die UMA im März 2001 sehr deutlich gemerkt, weil eine Kapitalrunde genau in diesen gefallen war.

Die gute Performance der UMA-Tools in der Immobilienbranche habe die Investoren marchfifteen und RZB aber vom Sinn einer weiteren Investition überzeugt.

"Echte" Dot.coms sind beide Unternehmen allerdings nicht. Hinter UMA verbirgt sich die bereits 1994 gegründete Virtual Real Estate, Cymantix.com erblickte als IP-Datensysteme Anfang 1996 das Licht der Welt.

Falls auch Sie eine interessante Erfahrung mit der New Economy, Geschäftsstrategien und Venture-Kapitalisten haben und im Namen einer IT-Firma gleich welcher Größe schreiben können, teilen Sie uns diese bitte mit. Der nächste Teil der Serie über die Befindlichkeit von IT in Österreich wird aus einer Auswahl von Testimonals bestehen. Wir ersuchen um Verständnis, dass wir Auswahl und Umfang stark reduzieren müssen. Es trafen mittlerweile mehr als dreißig Stellungnahmen von IT-Firmeneigentümern oder -Geschäftsführern ein. Um möglichst präzise Statements ersucht tante.jutta@orf.at