Chiphersteller AMD will 2.300 Stellen streichen
Der US-Chiphersteller Advanced Micro Devices will nach eigenen Angaben bis zum Ende des zweiten Quartals 2002 rund 2.300 Stellen streichen und zwei Produktionsstätten schließen.
Das Unternehmen teilte weiter mit, mit diesen Maßnahmen sollten die Kosten gesenkt werden. Im dritten Quartal würden außerordentliche Belastungen zwischen 80 und 110 Millionen ATS verbucht.
15 Prozent der Belegschaft abgebaut
Mit diesem Schritt wolle AMD jährlich rund 125 Millionen USD
einsparen. Von den Schließungen seien zwei Fabriken in Austin im
US-Bundesstaat Texas mit 1.000 Arbeitsplätzen betroffen. Die
restlichen 1.300 Stellen sollten in Malaysia gestrichen werden. Der
geplante Stellenabbau entspreche rund 15 Prozent der gesamten
Belegschaft.
AMDAMD, der Konkurrent Intel und die gesamte Halbleiterbranche sind von der nachlassenden Nachfrage im Zuge der Konjunkturschwäche betroffen. Einige Analysten erwarten einen Rückgang der weltweiten Chip-Umsätze in diesem Jahr um bis zu 34 Prozent. Die AMD-Aktien verloren an der New York Stock Exchange im Verlauf rund sieben Prozent auf 9,12 USD.
