"Windows zum niedrigstmöglichen Preis"
"Software in Form einer Update-Vereinbarung zu beziehen ist weder neu noch einzigartig", sagt Thomas Lutz, Marketingchef von Microsoft Österreich, noch solle die Software deshalb zwangsläufig teurer sein.
Höhere Kosten fielen nur in Firmen mit einem längeren Update-Zyklus als 3,7 Jahren an.
80 Prozent der Enterprise-Kunden in Österreich erwarteten durch XP ein gleich bleibendes oder sogar niedrigeres Preisniveau, sagte Lutz am Dienstagabend zur FutureZone.
Großkunden mit höheren Kosten
Man sei sich bei Microsoft durchaus im Klaren, dass es "auch
Großkunden geben wird, die durch die Änderungen vor höheren Kosten"
stünden. In diesen Fällen könne man aber "eine gemeinsame, für alle
Parteien zufrieden stellende Lösung" finden.
Proteste gegen Microsofts LizenzpolitikGroßkunden auf Konzernlizenzen umgestiegen
Was die Situation in Großbritannien betreffe, so habe es "eine Reihe von konstruktiven Meetings mit dem TIF, einer britischen Vereinigung von Großfirmen" gegeben, in denen die neuen Lizenzprogramme diskutiert worden seien, sagte Lutz, der diesen Schritt "bedauerlich" findet.
Die Situation in Österreich sei auch etwas anders als in Großbritannien, da hier zu Lande über die Hälfte der Großkunden bereits in den letzten Jahren auf die günstigeren Konzernlizenzen umgestiegen seien.
"Software zum niedrigstmöglichen Preis"
Microsoft wollte die Lizenzierung "einfacher und überschaubar
gestalten" und "Software zum niedrigstmöglichen Preis verkaufen".
Nur dann sei auch das entsprechende Volumen zu erreichen, das
letztlich über den Profit entscheide.
Windows XP ist draußen
