Foster DP ab morgen erhältlich
Intels Xeon-Version mit zwei GHz für Workstations wird ab morgen ausgeliefert.
Der Prozessor eignet sich bisher nur für Dual-Systeme mit 860er-Chipsatz und Rambus-Speicher. Die Serverversion für vier bis acht CPUs kommt erst 2002.
Codename "Foster DP"
Bei den bisher lieferbaren Xeons handelt es sich um die unter dem
Codenamen "Foster DP" [für "Dual-Processing"] entwickelten
Prozessoren. Foster DP ist ein Ableger des ersten Pentium 4 mit
256-KB-L2-Cache, der in 0,18 Mikron Strukturbreite gefertigt wird.
Der neue Xeon wird zum Preis von 671 Euro [615 USD] erhältlich ein.
Bug im Pentium III Xeon eingestandenProjekt "Prestonia" statt "Foster MP"
Anders gebaut ist der Xeon "Foster MP" [für "Multi-Processing"] für Server, der jetzt in Intels Roadmaps nicht mehr auftaucht.
Wie bereits berichtet, wird er durch das neue Projekt "Prestonia" [512-KB-L2-Cache, 0,13 Mikron] ersetzt.
Dass Intel seine Xeon-Linien so strikt in Workstation- und Server-Produkte trennt und de facto jetzt die Server-Xeons verschiebt, hat neben den von Intel angegebenen Validierungsproblemen bei PC-Herstellern noch andere Gründe.
Rambus-Speicher zu teuer
Angesichts der für Server nötigen Speichermengen ist
Rambus-Speicher noch immer zu teuer. Die Specs für das ähnlich
leistungsfähige DDR-SDRAM gefallen Intel jedoch nicht so ganz,
weshalb man jetzt beim Normierungsgremium JEDEC Intel-eigene
Ergänzungen eingereicht hat.
Die kommenden Halbleiter-Strategien
