Napster will zurück ins Netz
Napster ist seinem Ziel zur Rückkehr ins Netz ein Stück näher gerückt.
Das Unternehmen einigte sich am Montag mit den US-Musikverlagen, die es wegen der Verbreitung urheberrechtlich geschützter Titel verklagt hatten.
Die Einigung muss allerdings noch von einem Richter und Vertretern der Verlage abgesegnet werden.
Zahlung von 28,4 Millionen Euro
Napster verpflichtet sich in dem ausgehandelten Dokument auf die
Zahlung von 26 Millionen USD [28,4 Mio. Euro/390,79 Mio. ATS] für
die nicht genehmigte Verwendung von Titeln.
Neuer Napster-CEO mit alter PlatteGebührenpflichtiger Dienst
Außerdem soll das Unternehmen weitere zehn Millionen Dollar für künftige Lizenzen zahlen.
In der Einigung sind zudem die Bedingungen für die Lizenzvergabe festgelegt.
Es wird nun erwartet, dass Napster seinen neuen, gebührenpflichtigen Dienst Ende des Jahres starten kann.
Einigung steht noch aus
Eine Einigung mit den US-Plattenfirmen steht allerdings noch aus.
Die amerikanische Musikindustrie hatte Napster 1999 verklagt, weil
über die Rechner der Firma auch urheberrechtlich geschützte
Musikstücke getauscht worden waren.
Musikindustrie will kurzen Prozess
