22.09.2001

ESKALATION

Bildquelle: fuzo

VIA verlangt Pentium 4-Verkaufsstopp

VIA weitet seinen Rechtsstreit mit Intel auf die USA aus. Nach ersten Klagen in Fernost hat der taiwanesische Chiphersteller jetzt auch in Austin eine Lizenzklage gegen Intel eingebracht und fordert eine einstweilige Verfügung, um den Verkauf des Prozessors zu stoppen, und eine finanzielle Entschädigung.

Demnach verletze Intel mit dem Pentium 4 ein grundlegendes Patent des VIA-Tochterunternehmens Centaur.

Konflikt um zwei Chipsätze

Die beiden Unternehmen befinden sich wegen der Chipssätze P4X266 und P4M266 von VIA im Konflikt.

Der Chipsatz ermöglicht die Verwendung von billigerem SD-RAM anstelle der teureren Rambus RD-RAM zusammen mit dem Pentium 4 und kam vor dem entsprechenden Produkt von Intel auf den Markt.